Die weichen Faktoren der Social Media Strategie

Bei meinen Workshops zu Social Media geht es häufig darum, ein langfristiges Konzept oder eine Strategie für ein Unternehmen zu entwerfen. Dabei stelle ich dann ein Vorgehensmodell vor, welches unter anderem folgende Punkte enthält:

  • Zieldefinition
  • Zielgruppenanalyse
  • Festlegen der Inhalte
  • Vermarktung
  • Verantwortlichkeiten/KPIs/Budget

Das sind alles harte Faktoren, welche für eine fundierte Strategie berücksichtigt werden sollten. Nur so kann man einigermaßen sicherstellen, dass ein Engagement in Social Media nicht an den klassischen Hindernissen wie fehlenden Ressourcen, unpassenden Inhalten oder der Verwirrung der Zielgruppe scheitert.

Die Notwendigkeit der Beschäftigung mit den rationalen Kriterien wird in der Regel ohne weiteres eingesehen. Schnell kommt dann aber die Frage auf, wie diese denn umzusetzen sind. Und da wird es nun etwas schwieriger, soll heißen weniger berechenbar. Denn der Erfolg einer Social Media Strategie hängt letztlich nicht nur davon ab, was man macht, sondern auch wie.

Social Media ist in erster Linie sozial – das heißt, es kommunizieren Menschen miteinander. Und diese überlegen nicht lange und wägen alle Kriterien sorgsam gegeneinander ab, um etwas gut zu finden oder nicht. Sie entscheiden spontan und nach Gefühl. Daher muss erfolgreiches Social Media immer seine Leser auf der emotionalen Seite ansprechen. Nicht in jedem Tweet, Update oder Blogeintrag – aber im Grundsatz. Darum funktionieren auch weitergeleitete Pressemeldungen oder reine RSS-zu-Twitter Dienste niemals.

Als Anregung, welche weichen Faktoren man bei der Erstellung einer Social Media Strategie berücksichtigen kann, habe ich fünf kleine Ratschäge in eine Präsentation gepackt und diese auf Slideshare hochgeladen. Wer die Folien direkt herunterladen möchte, kann dies auch hier tun: „Die weichen Faktoren der Social Media Strategie“ (PDF, 2,7 MB). Viel Spaß bei der Lektüre.