Google+: Das Facebook für die Twitter-Gemeinde |
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| Montag, den 04. Juli 2011 um 15:15 Uhr |
Was an Google+ gut ist Ein bisschen unfreiwillig hatte Google ja ausreichend Zeit sich anzugucken, welche Funktionen bei den anderen Netzwerken wirklich wichtig sind und welche weniger, um dann daraus das Beste herauszupicken und mit eigenen Ideen zu einer runden Lösung zusammenzusetzen:
Die Zukunft: Facebook muss sich keine Sorgen machen, Twitter schonWie nicht anders zu erwarten war, wurden Berichte über Google+ schon mit "Facebook-Killer" oder "Nicht so gut wie Facebook" überschrieben. Abgesehen dazu dass es für solche kernigen Voraussagen etwas früh ist: Es ist genug Platz für alle da. Google+ wird seinen Platz finden, für mich stellt sich nur die Frage, wem es mehr Nutzer abzieht. Und das ist meiner Meinung nach eindeutig - und leider - Twitter.Denn abgesehen davon, dass der Tanker Facebook mit über 700 Millionen Nutzern sich nicht so einfach stoppen lässt, ist Facebook mit seinem Ökosystem an Funktionen, Apps und Seiten so eng und gut in die private Lebenswelt vieler Nutzer integriert, dass sie schlicht keine Notwendigkeit sehen, Facebook aufzugeben und sich bei Google+ neue Freundeskreise aufzubauen. Es mag sein, dass sich Facebooks Wachstum etwas verlangsamt, aber "killen" wird Google+ Facebook nicht. Mehr Sorgen mache ich mir um Twitter. Denn die Kernfunktion "schnell und einfach Informationen verbreiten" geht mit Google+ genauso gut - zusätzlich kann ich aber deutlich besser diskutieren und damit kommunizieren und meine Nachrichten auch genau der Zielgruppe schicken, die sie lesen soll. Und die ganzen Funktionen wie Foto-Upload usw., die man bei Twitter über Zusatzdienste einbinden muss, sind bei Google+ schon integriert. Fazit: digital home for digital nativesGoogle+ hat das Potenzial, Twitter als Nachrichtenkanal abzulösen oder zumindest deutlich Nutzer abzuwerben. Facebook wird für die breite Masse weiterhin das Netz der Wahl sein. Viele Informations-Junkies und digitalen Medienmenschen (dazu zähle ich mich auch) werden aber in Google+ ihre neue Heimat finden. Und wenn Konkurrenz wie üblich das Geschäft belebt, werden alle bald viele neue spannende Funktionen in ihrem bevorzugten Netz finden. Vielleicht findet dann ja doch noch ein Entwickler das "Killer"-Feature. Ach übrigens, ich bin bei Google+ natürlich auch zu finden.
Kommentare (6)
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Juli 2011 um 15:44 Uhr |
Hier schreibe ich über Themen aus dem Bereich digitale Strategie und/oder Social Media, wenn mir das interessant erscheint. Kürzere Hinweise gibt es auf meinem Posterous-Blog.
Meine Meinung äußere ich auch auf Vorträgen zu unterschiedlichen Themen.
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Und genau das fehlt bei G+! Es ist einfach deutlich unübersichtlicher als Twitter!
Ich werde beides nutzen, aber IMO kann G+ bei mir Twitter nicht ersetzen