(Social) Media Monitoring und Analyse

Social Media ist mittlerweile zur dominierenden Form der Kommunikation innerhalb der Netzwelt geworden. Informationen fließen innerhalb des Social Webs schneller denn je. Facebook, Twitter, Snapchat & Co. verbreiten Nachrichten und Gerüchte in explosionsartiger Form; Instagram, Blogs und die großen E-Commerce Plattformen liefern die Anstöße und Entscheidungsgrundlagen für Käufe realer Produkte und sind daher die Eckpfeiler jeder ernstzunehmenden Marketing- und Vertriebsstrategie für Konsumenten-Produkte. Die Meinungsmacht des Webs und damit der Einfluss auf Kaufentscheidungen kann eigentlich nicht unterschätzt werden.

Auswertung und Beobachtung wichtiger denn je.

Umso wichtiger ist es, die Meinung der Nutzer über das eigene Unternehmen, seine Produkte und Marken zu kennen sowie Entwicklungen im Umfeld seines Marktes zu beobachten. Die zunächst unmittelbarste Form des Monitorings des Webs ist, die Nennung der verwendeten Produkt-, Marken- und Unternehmensnamen zu verfolgen. So erhält man unmittelbar Feedback darüber, wie das Image des Unternehmens aktuell ist, was and welchen Produkten gefällt (und was nicht) oder wie das Management von der Öffentlichkeit gesehen wird.

Diese Erkenntnisse sind wertvoll für alle Bereiche von Unternehmen: Das Marketing verfolgt die Wirksamkeit von Werbekampagnen, die Markenverantwortlichen erkennen die Positionierung ihrer Marken, die Kommunikationsabteilung erfährt über Veröffentlichungen der Vorstände und die Verbreitung von Pressemitteilungen, die Personalabteilung taucht in die Einstellungen der Zielgruppen von Bewerbern ein und der Customer Service kann aktiv auf Nutzer mit Problemen oder Fragen zugehen. Weitere Beispiele von Einsatzmöglichkeiten lassen sich leicht finden.

Ausblick bringt Einblick.

Sehr viel spannender wird es, wenn man sich von den eigenen Erwähnungen löst und seine Zielgruppen oder Märkte übergreifend unter die Lupe nimmt. Dann lassen sich z.B. Trends erkennen, die für die Weiterentwicklung der eigenen Produkte wichtig sind oder neue Einsatzmöglichkeiten des Leistungsportfolios. Beides eröffnet neue Umsatzpotentiale. Immer wichtiger wird es auch, Entwicklungen von Rahmenbedingungen zu beobachten – sei es, politische Diskussionen zu verfolgen oder langfristige Kundenwanderungen zu analysieren.

Wer einmal erlebt hat, wie die Erkenntnisse eines guten Monitorings bei den vielen kleinen und großen Entscheidungen bei der Arbeit helfen können, wird sich fragen, wie man früher fast „blind“ das Unternehmen gesteuert hat.